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Sichert euch ab jetzt euren Gemüseanteil für das nächste Jahr!

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Liebe Mitglieder und Interessent*innen an unserem Solawi-Projekt,

die Planungen für das nächste Jahr sind in vollem Gange. Wir haben unsere Kosten kalkuliert und die neuen Verträge ausgearbeitet. Deshalb könnt ihr euch ab jetzt in die Teilnehmer*innenliste eintragen lassen bzw. uns die unterschriebenen Verträge zukommen lassen (gerne auch per Mail als Scan). Ihr findet sie in Kürze auch hier auf der Seite im Download-Bereich.



In diesem Jahr sind wir mit etwa 100 Gemüseanteilen gestartet. Weil wir so gute Erfahrungen mit dem Solawi-Konzept gemacht haben, wollen wir uns für das kommende Jahr deutlich vergrößern und 200 Anteile vergeben.

Besonders die Kombination aus Direktvermarktung (auf den Wochenmärkten und in unserem Hofladen) und der Solawi hat viele Vorteile für uns als Anbauer und euch als Solawi-Mitgliedern. Zum Beispiel sinken die Produktionskosten, wenn wir größere Sätze einer Kultur anbauen können. Außerdem landen Produktionsüberschüsse, die wir nicht vermarkten können, automatisch in der Solawi und enden nicht als Gründünger auf unseren Feldern. Auch Ware, die wegen optischen Mängeln nicht verkaufsfähig ist, schicken wir gerne zusätzlich in die Solawi-Verteilstationen.

Aus diesen Gründen können wir jetzt schon sagen, dass unsere Vorhersage, ihr würdet eine deutlich größere Menge Gemüse über die Solawi erhalten, als ihr für das gleiche Geld im Handel kaufen könntet, zumindest für das laufende Jahr, bereits eingetroffen ist (das gilt für regionale Ware in Bioland-Qualität).

Dass sich dies auch im kommenden Jahr genauso verhält, können wir allerdings nicht garantieren. Dieses Jahr hatten wir nämlich sehr gute Anbaubedingungen, wenig Schädlings- und Krankheitsdruck und die Preise im Handel waren dazu auch noch relativ hoch.

An unserem generellen Prinzip für die Solawi werden wir nichts ändern. Die Anteilsgröße bleibt die gleiche. Das bedeutet, auf den 3,5 ha Gemüseflächen können wir maximal 400 Solawi-Anteile produzieren. 200 davon wollen wir tatsächlich an Solawi-Teilnehmer*innen vergeben, das Gemüse der 200 übrigen wird auf den Wochenmärkten bzw. im Hofladen vermarktet.

Für einen Solawi-Anteil bezahlt ihr demnach 1/400 unserer Produktionskosten und erhaltet dafür 1/400 der Ernte.

Die erste Lieferung findet wieder Anfang April statt.

Aufgrund unserer Erfahrungen aus dem ersten Jahr und Rückmeldungen von Mitgliedern, haben wir unseren Anbauplan für das nächste Jahr an die Bedürfnisse einer Solawi angepasst. Z.B. haben wir einige Kulturen wieder ins Programm genommen, die für eine Vermarktung wirtschaftlich nicht interessant sind, aber noch mehr Abwechslung für den Solawi-Anteil bedeuten.

So wird es nächstes Jahr auch Rosenkohl, Wirsing, Rotkohl, Süßkartoffeln, Artischocken, Pastinaken, Wurzelpetersilie, PakChoi und Steckrüben geben!

Auch unsere Beerenobstanlage haben wir diesen Herbst um Johannisbeeren, Stachelbeeren und Jostabeeren erweitert!

Eine Auflistung aller angebauten Gemüsearten, sowie die realen Mengen, die wir davon dieses Jahr geliefert haben, findet ihr in der Excel-Tabelle, die bald hier im Download-Bereich zu finden sein wird.. Kartoffeln und Getreide können selbstverständlich auch wieder, zusammen mit dem Gemüseanteil, bezogen werden.

Ein wichtiges Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft ist eigentlich, die Anbauplanung sowie die Kostenkalkulation zusammen mit den Mitgliedern durchzuführen und dann im Rahmen einer Vollversammlung allen Mitgliedern zu präsentieren. Wegen der Corona-Pandemie können wir AG-Treffen allerdings zurzeit kaum durchführen. Auch ob im Frühjahr eine Vollversammlung möglich sein wird, ist zu bezweifeln.

Die Zusammensetzung der Kosten sowie Details zum Anbauplan würden wir euch deshalb gerne im Rahmen von Zoom-Konferenzen erläutern, deren Termine wir noch bekannt geben werden.

Ein wichtiges Thema, das mit der Erweiterung der Solawi einhergeht, sind die Verteilstationen. Da wir die Anzahl der Mitglieder verdoppeln wollen, brauchen wir auch noch weitere Räumlichkeiten, in denen, an einem Tag in der Woche, das Gemüse abgeholt werden kann. Hier sind wir auf eure Mithilfe angewiesen und bitten euch, uns eure Ideen dazu mitzuteilen!

In den Verträgen sind alle derzeitigen Depots aufgelistet, manche davon können allerdings keine weiteren Mitglieder aufnehmen. Vor allem in Braunschweig brauchen wir zusätliche Depots. Ab fünf Anteilen beliefern wir neue Verteilstationen.

Bitte schreibt uns kurz an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, falls ihr Fragen habt oder wenn ihr sicher seid, nächstes Jahr dabei sein zu wollen.


Fragen zu den Milch- und Käseanteilen des Klostergutes Heiningen werden euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beantwortet.



Viele Grüße aus Eilum von den Gärtner*innen und dem Solawi-Team des Lindenhofs!


instagram: Lindenhof Solawi Landwandel

www.solidarische-landwirtschaft.org

Die erste Pflanzung in diesem Jahr!
Adventskalender vom Klosterguter

Kontakt:

Lindenhof GbR
Presseweg 6
38170 Kneitlingen-Eilum
Telefon 05332 3547

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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